Elfrida Andrée

Elfrida Andrée



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(1841-1929)

Elfrida Adrée, (1841-1929)geboren in Visby, Schweden, war eine entschiedene Streiterin für die Rechte der Frauen. Da sie nicht in die Orgelklasse der königlichen Akademie für Musik in Stockholm aufgenommen wurde, weil Frauen dort nicht zugelassen waren, bereitete sie das Orgelexamen als freie Kanditatin vor und erhielt 1857 ihr Diplom als Organistin der Akademie. Doch da der schwedische Klerus sich gegen die Präsenz von Frauen auf den Orgelemporen stellte, begann sie einen langen politischen Kampf. Ihr Vater Andreas Andrée, der ein Verfechter der Frauenemanzipation war, unterstützte sie dabei. 1861 erreichte sie, dass Schwedinnen auch Organistenstellen bekleiden durften. Elfrida Andrée wurde 1867 Organistin an der Kathedrale von Göteborg und behielt dieses Amt bis zu ihrem Tode im Jahre 1929. Elfrida Andrée studierte ab 1860 Komposition bei dem schwedischen Komponisten Ludvig Norman (1831-1885). 1870 nahm sie auch Unterricht in Instrumentation bei Niels Gade (1817-1890) in Kopenhagen. Ihr umfangreiches Werk umfasst verschiedenste Genres : die Oper Fritiofs saga (1899), komponiert auf ein Libretto von Selma Lagerlöff, die jedoch nicht szenisch aufgeführt wurde, zwei Symphonien (1869 und 1893), sehr schöne Kammermusik, Klavierstücke, Chormusik, Lieder und Orgelkompositionen.