Les 24 études  

Frédéric Chopin
Les 24 études

Luba Timofeyeva, Klavier

VOL GR 010

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12 Études op.10
01. N° 1 in C major (2:12) 0.49
02. N° 2 in A minor (1:23) 0.49
03. N° 3 in E major (4:11) 0.49
04. N° 4 in C sharp minor (2:00) 0.49
05. N° 5 in G flat major (1:49) 0.49
06. N° 6 in E flat minor (4:19) 0.49
07. N° 7 in C major (1:44) 0.49
08. N° 8 in F major (2:30) 0.49
09. N° 9 in F minor (2:42) 0.49
10. N° 10 in A flat major (3:10) 0.49
11. N° 11 in E flat major (3:18) 0.49
12. N° 12 in C minor (2:48) 0.49
 
12 Études op.25
13. N° 1 in A flat major (2:39) 0.49
14. N° 2 in F minor (1:56) 0.49
15. N° 3 in F major (1:43) 0.49
16. N° 4 in A minor (1:30) 0.49
17. N° 5 in E minor (3:58) 0.49
18. N° 6 in G sharp minor (2:05) 0.49
19. N° 7 in C sharp minor (6:27) 0.49
20. N° 8 in D flat major (1:17) 0.49
21. N° 9 in G flat major (1:14) 0.49
22. N° 10 in B minor (4:37) 0.49
23. N° 11 in A minor (3:55) 0.49
24. N° 12 in C minor (3:10) 0.49

Spielzeit 57:16

Mit den 24 Etüden hat Frédéric Chopin) als absoluter Meister des Klaviers einen Meilenstein für Generationen von Pianisten gesetzt. Sie umfassen zwei Hefte mit jeweils 12 Nummern : Opus 10, das Frédéric Chopin von 1829 an noch in Warschau im Alter von 19 Jahren zu komponieren begonnen hatte, und das Opus 25, das er bis1837 in Paris komponierte, wo Frédéric Chopin sich im Jahre 1831 niedergelassan hatte.

Die Gesamtheit dieser Stücke kann als ein repräsentatives Muster der wichtigsten technischen Schwierigkeiten des Klavierspiels betrachtet werden, wobei jede Etude ganz spezifische technische Anforderungen stellt, wie z.B. der Chromatismus (op.10, Nr. 2), die Arpeggien (op. 10 Nr. 11), die Sexten (op. 25, Nr. 8), die Terzen (op. 25, Nr. 6), oder die Oktaven (op. 25, Nr. 10).

Die göttlich inspirierte musikalische Substanz dieser Etüden, ihr überraschender Reichtum an Melodien, Stimmungen und Farben, erlaubt den großen Interpreten die schwierigste Technik hinter sich zu lassen und in feinen Nuancen subtilste Gefühlswirkungen zu entfalten, (Etüde in E-Dur). Und da der geniale Tonsatz trotz mancher Weitgriffigkeit (wie in der Etüde op. 10, Nr.1) den Fingern stets am Ende doch sehr eingängige Spielfiguren bietet, ist die pianistische Arbeit an diesen Stücken überaus dankbar.

Einige dieser Kompositionen haben besondere Bedeutung erlangt. So war Chopin 1831 von Wien kommend in Stuttgart, als er erfuhr, daß die russischen Truppen den polnischen Aufstand blutig niedergeschlagen hatten. Der patriotisch gesinnte Komponist schrieb daraufhin die stürmisch aufbegehrende Revolutionsetüde in c-moll (opus 10 n° 12), die später zum musikalischen Symbol eines freien Polens wurde: 1939, unter dem Bombenhagel des nazi-deutschen Angriffs, spielte Radio Warschau Tag und Nacht diese Etüde.

Andere Etüden haben besondere Namen erworben: so z.B. op. 10, Nr. 5, in Frankreich La négresse: Die Negerin, da die rechte Hand nur nach schwarzen Tasten op. 25 Nr. 1 Die Windharfe , oder op. 25, Nr. 11 Der Winterwind.

Musikalisch relevant in der Terzen-Etüde op.25, Nr. 6 ist weniger die (vorausgesetzte) brilliante Beherrschung der Terzenläufe, sondern die vom Spiel der linken Hand gemalte melancholische Stimmung.

Schumann, der einmal Frédéric Chopin die Etüde op. 25 Nr.1 Die Windharfe, spielen hörte, bemerkte dazu « : "Es wäre ein Irrtum zu glauben, daß er jede geschriebene Note klar spielte. Es war mehr wie ein Rieseln von Harmonien... wie einer jener Träume, denen man im Halbschlaf nachgeht..." »