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  Mélodies  

Charles Martin Loeffler
Mélodies
Brigitte Balleys , Mezzo-sopran 
Laurent Martin , Klavier 
Jean-Philippe Vasseur , Bratsche 

VOL IC 211
Erst einspielung (*)

Preis : 17.00 €


1.

La chanson des ingénues*  (2:12)

   

6.

Timbres oubliés*  (3:35)

   

11.

Dansons la gigue  (2:18)

 

2.

Harmonie du soir*  (4:58)

   

7.

Adieu pour jamais  (3:35)

   

12.

Le son du cor s'afflige vers les bois  (6:01)

 

3.

La lune blanche*  (1:25)

   

8.

Les soirs d'automne  (4:00)

   

13.

Sérénade  (4:37)

 

4.

Rêverie en sourdine*  (4:55)

   

9.

Les paons*  (5:04)

   

5.

Le rossignol*  (3:45)

   

10.

Le cloche fêlée  (8:41)

   

Spielzeit  55:43


Charles Martin Loeffler hat an die vierzig Melodien komponiert; eine Hälfte davon zu französischen Texten.

Als Kenner der symbolistischen Poesie vertont er die Palais Nomades (Nomadenschlösser) von Gustave Kahn. Verlaine, Baudelaire, Mallarmé, Laforgue und Maeterlink gehören zu seinen Favoriten. Loeffler wird wie die Dichter von der Exotik, dem Unerhörten, der Verzauberung, von Stimmungen wie Weltschmerz und Melancholie angezogen. Er erzählt keine Geschichten, sondern malt Stimmungen und Bilder wie z.B. in : Harmonie du soir ('Abendharmonie'), und La cloche fêlée ('Die zersprungene Glocke'). Seine Musik ist symbolistisch hinsichtlich der Farbenintensität, der Nuancen und des Ausdrucks von Gefühlen und Atmosphären. Im Grunde ist Loeffler ein Mystiker (oft notiert er « Dies irae » in seine Partituren ), ein Träumer und Visionär.


Die 9 Melodien mit Bratsche, (eine seltene, von Brahms ebenfalls genutzte Kombination) sind 1893/4 auf Gedichte von Verlaine und Baudelaire komponiert und 1903 veröffentlicht worden. Einige wurden 1897 uraufgeführt (mit Loeffler als Bratschist), andere 1900.


Die vier Melodien mit Gedichten von Gustave Kahn sind wahrscheinlich im selben Jahrzehnt geschrieben worden. Loeffler fordert in allen diesen Stücken für die musikalischen Ausgestaltungen eine besondere Angemessenheit der Stimmungen zu den Texten, wodurch aus jeder dieser Melodien ein Hort der Schönheit wird, mit abwechselnd zauberhaften (la Sérénade ), sinnlichen oder dramatischen Passagen und all dies mit einem selten anderswo erreichten Raffinement.

Übers. Duken de Reen