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Federico Mompou Preis : 17.00 € |
Spielzeit 57:16
Federico Mompou L’Ermitage (Die Einsiedelei, 1914-17) spiegelt eine kontemplative Persönlichkeit wider, die wirklich “ungehörte” Stimmungsbilder erfindet und dabei einen auf extreme Einfachheit ausgerichteten Kompositionsstil verwendet. Im beschwörenden Hinterfragen der Magischen Gesänge (1917-1919) werden Energie und Mysterium miteinander verknüpft. ( Energic ) Das spätere Stück La fontaine et la cloche (Springbrunnen und Glocke, 1942) schöpft seine Poesie aus schlichter Empfindung. Die Nr. 6 der 14 Chansons et Danses (1918-62) wurzelt in der catalanischen Tradition. Die Fêtes lointaines (Ferne Feste, 1920) teils würdevoll, teils von primitiven Pulsationen bestimmt, zeigen einen hochmütigen oder fröhlichen Mompou. Das Prélude Nr. 9 ist eine sehnsüchtige Hommage an Chopin, den Mompou sehr verehrte. Die Charmes von 1920 sollen Balsam für unsere verletzten Gefühle sein. Die 1919 geschriebenen Scènes d’enfants (Kinderszenen) sind mit den berühmten Jungen Mädchen im Garten um die ganze Welt gegangen. ( Jeunes filles au jardin ) Die beiden letzten Stücke, die zu den Impressions intimes (1911-14) gehören, enden mit Secreto, der Quintessenz der inneren Welt Mompous, der die komplexen und zeitlosen Emotionen der Musik des Schweigens mit minimalistischen Mitteln darzustellen verstand.