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  The Best of Gottschalk  

Louis Moreau Gottschalk
The Best of Gottschalk
Regina Albrink , Klavier 

VOL IC 213

Preis : 17.00 €


1.

Souvenirs d'Andalousie (caprice de concert)  (3:55)

   

6.

Le Mancenillier  (sérénade)  (5:05)

   

11.

Grand Scherzo  (4:41)

 

2.

O, ma charmante, épargnez-moi!  (caprice)  (3:08)

   

7.

Tournament Galop  (2:59)

   

12.

Souvenir de Porto Rico, (marche des gibaros)  (5:34)

 

3.

The Banjo, grotesque fantasie (American sketch)  (3:40)

   

8.

The Last Hope (religious meditation)  (6:25)

   

13.

Manchega (étude de concert)  (3:52)

 

4.

Berceuse  (cradle-song)  (6:03)

   

9.

Bamboula (danse de nègres)  (7:31)

   

14.

Morte!! (she is dead) - lamentation  (6:53)

 

5.

Le Bananier  (chanson nègre)  (2:52)

   

10.

La Savane (ballade créole)  (6:23)

   

Spielzeit  68:53


Als Komponist verstand Louis Moreau Gottschalk es, folkloristisches Material in originellem Stil eingängig zu strukturieren und gefühlsbewusst in seine Werke zu integrieren. Er griff auf Melodien und Rhythmen von Kreolen und Schwarzen seiner Heimat zurück und so entstanden Le bananier, Bamboula und La Savane. Auch nahm Louis Moreau Gottschalk bei seinen ausgedehnten Aufenthalten in Europa (Souvenirs d'Andalousie), Amerika (The banjo) und in der Karibik (Le Mancenillier) weitere lokale Einflüsse auf, seien es komplexe südamerikanische Rhythmen oder Stimmungsbilder von Erinnerungen wie Souvenir de Porto Rico.

Louis Moreau Gottschalk war Anhänger Lincolns, gegen die Sklaverei und er schrieb während des Bürgerkrieges auch Werke wie The Union. Er verstand sich als kultureller Botschafter innerhalb Amerikas. Neben Dutzenden von Klavierstücken komponierte er auch zwei Symphonien, Opernmusik, vierhändige Klavierstücke und Musik für Klavier und Orchester.

Durch die Integration populärer Elemente eröffnet sein Werk eine Perspektive der amerikanischen Musik: Antizipation von Elementen des Jazz, Ragtime, aber auch Antizipation der Weltmusik. Louis Moreau Gottschalk war ein Meister der Show (auch mit Mammutaufführungen seiner Triumphal Hymn und Champêtre cubaine mit Hunderten von Musikern auf der Bühne), Repräsentant einer neuen Entwicklung und war aus europäischer Sicht damals nur schwer angemessen einzustufen.

Die hier ausgewählten Stücke sprechen, klingen für sich. Regina Albrink entfaltet hochgradig virtuos und zugleich ganz natürlich die rhythmische Kraft und melodische Schönheit dieser Musik, ihren Reichtum, ihre Wucht, aber auch ihre Eleganz und Zartheit. The best.

(Morte)

Duken de Reen