Brigitte Balleys

Brigitte Balleys

Mezzosopran



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Brigitte Balleys, im Wallis geboren, gewinnt in London den Benson & Hedges Wettbewerb, auf dem sie als beste Liedsängerin ausgezeichnet wird. Unter der Leitung von Erich Leinsdorf feiert sie 1987 ihr Debüt an der Wiener Staats-oper in der Rolle des Cherubino, die sie dann auch unter anderem in der Züri-cher Oper mit Nicolaus Harnoncourt und in Lüttich übernimmt. Auf den Wiener Festwochen singt sie, von Claudio Abbado dirigiert, in Schuberts Fierabras. Beim Festival von Spoleto in Charleston (USA) tritt sie in der Coronazione di Poppea als Ottavia auf, wo die Washington Post sie mit der Medea von Callas vergleicht.

In Deutschland und in der Schweiz singt sie den Octavian im Rosenkavalier. 1991 interpretiert Brigitte Balleys in Lausanne und Strassburg den Cornet von Frank Martin mit dem Lausanner Kammerorchester unter der Leitung von Jesus Lopez Cobos. Die Einspielung wird in Frankreich mit einem ‘Choc de la Musique’ belohnt. Bei den Salzburger Festspielen ist Brigitte Balleys im Mozart-Requiem zu hören, von Michael Tilson Thomas dirigiert.

Aus ihrer Begegnung mit Vladimir Ashkenazy 1991 in Berlin entwickelt sich eine intensive Zusammenarbeit. Sie singt in César Franks Les Béatitudes, in Max Regers An die Freude, in Mahlers dritter und Scriabins erster Symphonie, und sie trägt Bergs Sieben frühe Lieder, sowie seine Altenberglieder vor. Von Honnegger hat sie die ‘Judith’, die ‘Danse des Morts’ und auch Lieder eingespielt.