Daniel Marillier

Daniel Marillier

Kontrabass



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Daniel Marillier erhält mit sieben Jahren ersten Unterricht in der Kontrabaßklasse seines Vaters André Marillier in Nizza. Am Nationalen Konservatorium in Paris erlernt er später die Konzerttechnik seines Instrumentes ; er gewinnt verschiedene Preise, darunter den Sonderpreis der Jury beim Internationalen Wettbewerb der Insel Man. Er wird zunächst Solo-Kontrabassist im Orchester von Nizza, wechselt dann nach Strassburg, ehe er 1984 zweiundzwanzigjährig als Super-Solist ins Pariser Opernorchester eintritt.

Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit ist er Professor am Konservatorium in Strassburg, Assistent am Nationalkonservatorium von Lyon und erhält schliesslich eine Professur am Konservatorium von Boulogne-Billancourt. Er unterrichtet im Sommer an verschiedenen internationalen Akademien (Nizza, Flaine, Abbaye de Floreffe in Belgien...)

Als Konzertist tritt er in den USA, Japan, Taiwan auf, wie auch in Deutschland, Italien und Frankreich. Im Dezember 1999 ist er Mitglied der Jury beim Internationalen Instrumentenbau-Wettbewerb in Paris, wo er zusammen mit Anne-Sophie Mutter das Konzert der Abschluss-Gala bestreitet.

Bei BNL hat er «Prestige de la Contrabasse» (Rachmaninof, Ravel, Paganini) und mit dem Kammerorchester der Auvergne unter der Leitung von F.X. Bilger « Le chant de la contrebasse » (Concertino de Larsen, Trauermusik von Hindemith...) aufgenommen.

Daniel Marillier spielt auf einem modernen von Patrick Charton (Goldmedailliengewinner des Internationalen Instrumentenbau-Wettbewerbs von Paris 1991) gebauten und für ihn optimierten Instrument. Seit 15 jahren entwickeln beide ein Konzept für den Kontra-baß, das den technischen Möglichkeiten des modernen Spiels entspricht : reiches Timbre vom Bass bis zur Höhenlage, Tonstärke und Spielkomfort. Sein ebenfalls moderner Bogen wurde von den Bogenbauern Augagneur et Bergeron mit entsprechender Zielsetzung gefertigt.