Marco Diaz Tamayo

Marco Diaz Tamayo

Gitarre



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Der Gittarist Marco Diaz Tamayo wurde in Havanna, Kuba, geboren. Nach erstem Musikunterricht durch seinen Vater begann er im Alter von sechs Jahren eine Ausbildung am "Municipal House of Culture". Sehr bald gewann er seine ersten Jugendwettbewerbe und trat in verschiedenen Fernsehprogrammen auf. 1983, gab der Zehnjährige seine ersten Soloabende in Bulgarien und in der ehemaligen DDR. Nach Abschluss seines Studiums an der "National School of Arts" bei Antonio Rodríguez, studierte er an der Musikuniversität in Havanna bei Viktor Pelligrini. Er arbeitete auch regelmässig mit dem berühmten kubanischen Gitarristen, Komponisten und Dirigenten Leo Brouwer. Während seines ersten Studienjahres an der Universität gewann er den dortigen Jahreswettbewerb, dem etliche andere wichtige Preise innerhalb Kubas folgten. Diese Erfolge eröffneten ihm viele Konzerte innerhalb und außerhalb Kubas.

1995 verließ Marco Díaz Tamayo Kuba, um in Salzburg am "Mozarteum" in der Klasse von Prof. Eliot Fisk (und zugleich in München bei Joachin Clerch) zu studieren. Im Jahre 1999 schloß er seine Ausbildung im "Konzertfach Gitarre" mit Auszeichnung ab. Während seines Studiums arbeitete er intensiv mit Anthony Spiri (Cembalist), Kenneth Gilbert (Cembalist), Jürgen Hübscher (Lautenist) und Rainer Schmidt (Mitglied des Hagen Streichquartettes) zusammen.

Marco Diaz Tamayo ist erster Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe; u.a.:International Guitar Competition Michele Pittaluga, Alessandria (Italien) International Guitar Competition Paco Santiago Marín / Andrés Segovia Granada, Spanien. Als Solist trat er bei zahlreichen Gitarren- und Musikfestivals in vielen Ländern Europas auf. Unter seinen Konzerten in Frankreich ist ein Soloabend in Paris im Saal Chopin-Pleyel zu erwähnen. Er hat das Gitarrenkonzert Concerto de Toronto (Komponist: Leo Brouwer) mit dem Philharmonischen Orchester Havanna unter Leo Brouwer, später auch mit dem Philharmonischen Orchester Tampere (Finnland) unter Hanu Lintu aufgeführt. Unter anderem hat er auch Gitarrensolokonzerte in St. Johann im Pongau (Österreich), mit dem Philharmonischen Orchester Turin (Italien) unter Paolo Ferrara in Alessandria und anderen Orchestern gegeben. Im Jahre 2000 hat er das Aranjuez Concerto mit der Camerata St. Petersburg unter Damian Iorio aufgefürt und in St. Johann im Pongau das Madrigal (Joaquín Rodrigo), sowie eine erste Tournee von zehn Konzerten in Italien (Mailand, Turin, Alessandria, etc.) Die italienische Tageszeitung La Stampa nannte ihn "König der Gitarre"