Musique cubaine pour guitare classique  

Ñico Rojas
Francisco Tárrega
Leo Brouwer
Julio Sagreras
Sindo Garay
Aldo Rodríguez

Musique cubaine pour guitare classique

Marco Diaz Tamayo, Gitarre


VOL MM 111

Preis für eine CD : 14.90 €


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Ñico Rojas
01. Guajira a mi madre (4:20) 0.59
02. Francito y Alfonsito (2:35) 0.59
03. Guyún: el Maestro (1:54) 0.59
04. Retrato de un médico violinista (6:34) 0.59
05. El noy de la mare (anonyme) (2:28) 0.59
 
Francisco Tárrega
06. María (1:36) 0.59
07. Recuerdos de la Alhambra (3:54) 0.59
 
Leo Brouwer
Sonata
08. 1er mouvement (6:39) 0.59
09. 2ème mouvement (2:24) 0.59
10. Troisième mouvement (4:34) 0.59
 
11. Un día di Noviembre (4:01) 0.59
12. Elogio de la danza (3:33) 0.59
13. Elogio de la danza, ostinato (2:35) 0.59
14. Danza característica (2:08) 0.59
 
Julio Sagreras
15. El colibrí (1:17) 0.59
 
Sindo Garay
16. Perla marina (2:40) 0.59
 
Aldo Rodríguez
17. Danza latinoamericana (0:56) 0.59

Spielzeit 56:52

Bei Cubanischer Musik denkt man vor allem an Tanzmusik. Durch die Aufwertung der traditionellen Musik ist indes in letzter Zeit ein musikalisches Paradies wiederentdeckt worden, das fast in Vergessenheit geraten war: eine Musik, die von kleinen Gruppen auf dem Lande gespielt wurde, und aus welcher sich die heutige Musik entwickelt hat. El colibrí Die Gitarre war und ist noch immer das Hauptinstrument der Volksmusik, sowohl in Spanien, als auch in den meisten südamerikanischen Ländern. Talentierte Komponisten haben diese Musik durch ihre Kenntnisse bereichert, besonders im Bereich der Gitarre,- ein Instrument das leicht in einen Dialog mit dem Zuhörer eintreten kann.

Der cubanische Komponist, Gitarrist und Orchesterchef Leo Brouwer ist in den Jahren 1970 und 1980 berühmt geworden. Er hat mehrere Konzerte für Gitarre und Orchester geschrieben, sowie zahlreiche Werke für Gitarre solo. In dieser CD ist eine Auswahl aus verschiedenen Schaffensperioden dieses grossen Musikers zu finden (Un día di Noviembre).

Die hier eingespielten spanischen Melodien erinnern an unsere Ursprünge. Es sind Werke mit sehr suggestiven Titeln, die in Cuba sehr bekannt sind und die uns ein starkes Bild von der Alhambra oder von einer zugleich neckischen, koketten und traurigen Marie vermitteln.

José Antonio (Nico) Rojas, Ingenieur, Gitarrist und Komponist hat die verschiedenen Elemente unserer volkstümlichen Musik geschickt verbunden, indem er ihre charakteristischen Rhythmen auf die Gitarre übertragen hat. Guajira a mi madre basiert auf dem ländlichen Rhythmus des son montuno. Recuerdos de un médico violinista (Erinnerung eines Violine spielenden Arztes) versetzt und dagegen in die Stimmung des Havannas der siebziger Jahre, mit den so typischen Bars, in denen noch immer die cubanischen Cocktails serviert werden, von denen Hemmingway so schwärmte.

Unter den ersten berühmt gewordenen Gitarristen nach der Gründung der Escuela Cubana de Guitarra (Cubanische Schule für Gitarre) sind die Komponisten und Arrangeure Aldo Rodrigues und Rey Guerra zu nennen. Beide haben einen beträchtlichen Beitrag zur musikalischen Kultur und Pädagogik in Cuba geleistet. An dieser Stelle möchte ich dankend meinen ersten Gitarrenlehrer erwähnen, der mir seine ganze Kunst weitergegeben hat.

Marco Diaz Tamayo